Auf geht‘s ins neue Jahr 2020 Im letzten Winter (und auch davor in der Toscana) hat Beligou eine ganze Menge Wind im Winter erfahren. So ein Stahlschiff hält schon eine ganze Menge aus, auch wenn man ständig beim Rost hinter her sein muss. Aber wir haben ja jetzt genug Zeit dafür. Wohl wissend, haben wir ausreichend Leinen und (viel wichtiger) stabile Ruckdämpfer angebracht und wir bekommen regelmäßig Videos von Beligou bei halt VIEL Wind. Das alles gibt eine ganze Menge Sicherheit - für uns ist Beligou halt nicht nur ein versichertes Fahrzeug (auch wenn unsere Versicherung sehr gut ist), sondern unser Wohn- und Segelort im Sommer. Wir haben da irgendwie eine andere Beziehung zu Beligou als andere zu ihren Schiffen. Und auch in diesem Jahr muss der Geldbeutel ganz schön leiden unter den neuen Anschaffungen. Ein neuer Herd muss her, der alte geht zwar durchaus noch, aber Korrosion am Brenner und einige Macken bewegen uns zur Neuanschaffung. Für das Achterdeck lassen wir ein Sonnensegel anfertigen und auch für die Luken werden Abdeckungen genäht. mehr …… Es wird endlich leer und wir haben neue Besucher Autuno in der Barbagia Jahresabschluss Anfang September kommen Bea und Frank zu uns. Di e Beiden sind ein bisschen enttäuscht von ihrem Hotel, leider war unsere Empfehlung in St. Pantaleo bereits voll. Wir gehen gemeinsam schwimmen, besuchen den Markt in Olbia und fahren in die Berge nach Tempio und Limbara zum Picknick. Frank möchte gern einmal Delfine in freier Wildbahn sehen und so geht es mit Beligou in die Bucht von Aranci. Wir ankern, gehen schwimmen und tatsächlich - in nächster Nähe zieht eine kleine Schule Delfine an uns vorbei. In diesem Abschnitt sind tatsächlich 2 Monate in einem langen Blog gelandet, mal was Neues. mehr …… „Sommerschlaf“ Wir segeln noch einige Male in unserem Bereich herum, bei schönem, passenden Wind auch weit hinaus nach Osten und genießen das leere Meer um uns herum. Alle anderen Schiffe bleiben in Küstennähe. Tja, und dann wird es Ende Juli / Anfang August. Es wird voll und voller in den Buchten und vor und im Hafen. Das haben wir ja auch schon erwartet nach den Erfahrungen im letzten Jahr, dennoch ist es immer wieder faszinierend, wie eine Megayacht nach der anderen vor Anker geht und man irgendwann das Gefühl hat, über das Wasser laufen zu können. Also ist unsere Aktion: Segel einpacken, Klimaanlage richtig installieren, Motor einmotten und die Zeit genießen - wir verfallen in „Sommerschlaf“. Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Wir segeln zwar nicht mehr raus, sondern fahren manchmal mit dem Beiboot in die vollen Buchten. mehr ……. Durchwachsene Zeit Ende Mai und Juni Kaum sind wir aus Deutschland wieder zurück, geht auch in Sardinien der Sommer los. Na endlich. Zügig machen wie Beligou fertig und segeln los - nach Maddalena. Wir bleiben im Archipel und erkundigen uns mal nach den Preisen im Gebiet. Das hört sich zwar etwas schräg an, wir sind ja schließlich schon seit fast einem Jahr in diesem Gebiet. Aber letztes Jahr haben wir im Juli - August das Gebiet gemieden, aus bekanntem Grund (wegen Überfüllung). Die Preise sind ja ganz ok, aber das Permit zum Ankern und zum BEFAHREN gilt für 24 Stunden von Mitternacht zu Mitternacht. Wer also ankert, zahlt für 2 Tage. Es gibt natürlich auch günstigere Wochentickets, solange bleiben wir aber nicht. Wir machen es etwas anders. mehr ……. Der Winter ist nun vorbei - 2019 kann kommen Der Winter ist nun langsam vorbei und die neue Saison fängt an. Es war ein ziemlich wechselhafter Winter mit Zeiten, in denen wir sogar mit dem Fahrrad unterwegs sein konnten, neben den üblichen grauen Perioden. In diesem Winter haben wir Beligou überhaupt nicht besucht, ziemlich ungewohnt. Aber Beligou liegt ja nun in einem sehr gut bewachten Hafen und per Webcam können wir das Schiff immer sehen. Außerdem ist der Hafen rundherum geschützt, insbesondere bei Mistral. Wie auch in den vorigen Jahren haben wir einige neue Anschaffungen getätigt. Auf der Boot in Düsseldorf waren wir von dem Konzept eines Ultraschall Antifoulings begeistert. mehr …….

Geburtstag, letztes Absegeln und Trüffel.

Andreas‘ 60ter Geburtstag steht an. Wir haben schon vor einiger Zeit beschlossen, diesen mit einer Rundfahrt auf Sardinien zu begehen. Die Rundfahrt wird allerdings mit dem Auto passieren und so haben wir bereits vor einigen Wochen B&Bs passend in den Innenstädten gebucht. Zunächst fahren wir gemütlich die Ostküste herunter bis nach Tortoli und Arbatax. Mitten im Feld haben wir ein B&B Villa Thanit gebucht. Bis auf ein anderes Pärchen sind wir die einzigen Gäste, viel mehr passen hier auch gar nicht rein. Ein sehr liebevoll eingerichtetes Haus, tolle Zimmer und direkt davor ein einladender Garten, in dem auch das Frühstück eingenommen wird. mehr …….

Viele Besucher an Bord.

Der September ist geprägt von sonnig-heißem Wetter an der Costa Smeralda und wechselhaftem Wetter weiter südlich auf Sardinien. Für uns bedeutet September allerdings viele Besucher. Ende August - September kommt unsere Tochter Janine kurzfristig zu uns. Wir verbringen die Woche mit Segeln, Baden, Tauchen und Relaxen. Das Wasser wird immer wärmer und lädt zum Ankern und Baden ein. Dabei bevorzugen wir die Bucht von Aranci, weil dort relativ wenig Motorboote stören. Etwas weiter draußen verfolgen wir eine ganze Zeit lang eine Schule von Delphinen, die neben Beligou anfangen zu springen. mehr …….

Die Reichen und vermeindlich Schönen kommen

Und es wird langsam immer voller. Dabei ist es egal, ob riesige Schiffe vor Anker liegen oder ob „kleinere“ Schiffe im Hafen liegen. Wir googeln immer mal wieder die Kosten und Eigner der Schiffe, wobei die Baukosten fast durchweg im mehrere hundert Millionen Euro Bereich liegen. Unglaublich, dass private Personen soviel Geld haben können. Viel schlimmer finden wir den Aufstand bei den recht kleinen Motorbooten im Hafen. Da liegt am Steg gegenüber ein Motorboot von gerade einmal 15 Meter oder 20 Meter Länge, aber der Eigner selbst kann es nicht fahren, sondern braucht seinen …….. mehr ……. Costa Smeralda für länger Eigentlich war unser Plan ganz anders, als dann ausgeführt. Wir wollten im Juli nach Südsardinien, um die geschäftige Urlaubszeit an der Costa Smeralda im Juli und besonders im August im Süden zu verbringen. Aber dann sind wir an dieser smaragdblauen Küste gesegelt, haben die Buchten und das Wasser erlebt und uns gefragt, warum wir nicht bleiben. Bei fast alles Wind- und Wetterlagen gibt es geschützte Buchten und Häfen. Ein passendes Angebot aus Porto Portisco führte zur Entscheidung - wir bleiben ein Jahr (mindestens) …….. mehr …….

Costa Smeralda - blaues Wasser und geile Buchten

Nach 3 Tagen ankern in der tollen Bucht von Amaranza ist allerdings auch hier Schluss, weil der Wind auf Ost dreht und die Bucht hinein stehen wird. Wir segeln bei tollem Wind um Lavezzi herum nach Bonifacio. Ein toller Hafen mit unglaublich unfreundlichem Hafenpersonal. Hilfe ist unbekannt und der Ton sehr rauh, auch von uns und anderen Seglern. Aber die können es sich hier leisten, der Hafen ist gut gefüllt, weil …….. mehr ……. Korsika verbirgt sich zunächst Nun dann segeln wir nach Marciana Marina auf Elba. Der Wind passt und es wird tolles Segeln, auch wenn sich rundherum alles in Dunst verhüllt. Und es will auch kein Fisch an der neuen Angel anbeißen ! Am Abend mal wieder Gewitter. Wir bleiben nur einen Tag auf Elba. Am nächste Tag segeln wir nach Korsika, natürlich durch ein dickes Regengebiet. Am meisten sind wir enttäuscht über das Anlaufen von Korsika. 2000 Meter hohe Berge und erst ab etwa 7 Meilen vor der Küste kommt überhaupt irgendwas in Sicht. Aber ein sehr schönes Segeln, wenn auch mit Regenklamotten. mehr ……. Noch immer in der Toscana Endlich geht es wieder los. Anfang April sind wir wieder auf dem Weg zu Beligou. Die erste Nacht verbringen wir in einem netten B&B in Cecina, schließlich kommen wir erst spät an und Beligou ist noch nicht sauber. Beligou hat den Winter im Wasser gut überstanden, auch wenn viele Stürme drüber gegangen sind. Wir montieren Antennen und Solarpanel auf dem neuen Gerätebogen und auch die neuen Sicherheitsmittel werden angebracht. Unser alter Diesel springt beim ersten Versuch sofort an. Wir gehen einige Male segeln, was für ein recht freies Unterwasserschiff sorgt. mehr ……. Wir wollen Kosika und Sardinien erobern Wir genießen mal wieder die Zeit in Deutschland. Es ist sehr schön, sich mit Familie und Freunden zu treffen. Dennoch können wir uns nicht an das graue Wetter gewöhnen, nach mehr als 6 Wochen in Deutschland kommt zum ersten Mal blauer Himmel auf. Nach den Besuchen von vielen Weihnachtsmärkten, Luxemburg und Holland verbringen wir die Weihnachtszeit mit allen, die uns lieb sind. Natürlich wird die Karnevalszeit ausgiebig gefeiert und Anfang März erleben wir mit Nauders einmal ein für uns neues Skigebiet. Und schließlich zieht es uns wieder nach Italien zur Reise 2018. mehr ……. Segeln ab Cecina und Leben in der Toskana Wir haben uns entschieden, den Standort Cecina für die nächsten Monate als Basis zu nutzen. Der Hafen ist recht neu und noch nicht ganz fertig, aber die Stege, Mooringleinen, Wasser und Strom sind gut vorhanden. Die Leute im Hafen und auch die Marineros sind sehr freundlich. Das Hinterland der Toskana ist vor Ort, die Bergdörfer nur wenige Kilometer entfernt und bis Florenz, Volterra und Sienna ist es nicht weit. Also, was will man mehr ?? Wir segeln direkt einmal nach Elba und stellen fest, daß im August lange Wartelisten existieren, um in die Häfen zu kommen. Aber in der Bucht von Portoferraia liegen wir ganz gut vor Anker, mehr ……. Auf nach Süden ab Genua Wir verlassen Genua nach einer schönen Zeit in den kleinen Gassen und der Altstadt. Wunderschön und toller Service im Hafen. Irgendwie haben wir immer wieder dasselbe Gefühl - es ist toll, weiter zu segeln und neue Orte und Landstriche zu sehen. Wir geniessen aber auch die Zeit, einige Tage oder auch länger an einem Ort zu sein und Städte zu erkunden und sind immer etwas traurig, Menschen und Orte wieder hinter uns zu lassen. Eigentlich ist der Landstrich südlich von Genua immer noch Ligurien, aber mit der dahinter liegenden Toscana wähnen wir uns jetzt mal einfach an der toskanischen Küste - basta ! mehr ……. Unter Segeln nach Italien Die Masten werden per LKW nach Port Napoleon transportiert und landen dort problemlos. Ende Oktober bauen wir die Masten im Hafen wieder mit Salingen und Seilen zusammen. Anfang November werden die Masten gestellt; sehr professionell und ohne einen kleinen Kratzer an Deck. Ein schöner, wenn auch kalter Tag bringt uns zunächst unter Motor an die Huk vor der Bucht von Port Napoleon und dann rauschen wir bei S 4 unter Genua und Groß nach Marseille. Welch ein Luxus im Vergleich zu Holland. 3 Stunden kaum eine Änderung der Windstärke oder Richtung. Und das ganze unter stahlend blauem Himmel. mehr ……. In Südfrankreich Als wir zum Schiff kommen, sieht alles aus wie wir es verlassen haben. Und als ich aufschliessen will, stelle ich fest, dass das Schiff aufgebrochen wurde. Schei…. Wir gehen rein und finden alles vor, wie wir es verlassen haben. Wir hatten angenommen, dass alles leer geräumt ist. Doch dann stellen wir fest, dass das Vorratsfach leer ist - Nudeln, Müsli, Honig etc. fehlen. Als wir detailliert rumschauen, stellen wir eine kuriose Diebstahlsliste zusammen. Es fehlt Andi’s Parfüm, eine Nagelschere, unsere Haarbürsten mehr …….. Auf geht’s nach Südfrankreich Nach einiger Verzögerung und einigen Fragen aus dem Freundeskreis geht es nun endlich los. Am 17.6.2016 legen wir los. Das Wetter ist so einigermaßen aber wenigstens warm. Gegen den Strom (es hat ziemlich gegossen in den letzten Tagen) geht es erst langsam voran. Am Abend bleiben wir an der Schleuse Born liegen und später zieht ein Gewitter auf, dass wir meinen, die Welt geht unter. mehr …….. Nach 2 Jahren Umbau geht es nun ins Wasser Das Boot ist endlich fertig und wir wollen ins Wasser. Im Haus und mit der Wohnung und mit dem Umzug ist immer noch reichlich zu tun, aber wir freuen uns auf’s Wasser. Eigentlich wollten wir am 27.4. ins Wasser, aber die Wettervorhersage sprach von Schnee, viel Wind und sehr kalten Temperaturen. Also verschieben wir den Termin auf den 2.5. - war auch richtig so. Wir haben sonniges und warmes Wetter und gegen Nachmittag schwimmt Beligou wieder im Hafenbecken. mehr ……. 2014 und 2015 - Wir arbeiten in Roermond. Wir haben uns entschlossen, alles wieder auf Vordermann zu bringen. Also nehmen wir uns auch entsprechend viel Zeit. Aber das ist schon eine Menge Arbeit. Im Juni fangen wir an, erst mal alles abzubauen und nach Hause zu schaffen. Die Sprayhood, die Hölzer im Cockpit, Ankerwinde und Decksfenster, die festen Fenster an Deck, Relingsdraht mit Relingsstützen mehr ……. April 2014 Überführung Medemblik nach Roermond Tja - nun geht es wirklich los. Wir haben Beligou fertig gemacht und mit dem Kärcher sauber gemacht. Wir wollen nach Roermond und lassen Medemblik hinter uns. Ein Abschnitt geht zu Ende Dienstag 15.4.2014 Wir fahren mit 2 Autos nach Roermond. Hinter der Fleherbrücke springt mehr …….. 28.2.2014 und 1.3.2014 Es geht los Es geht los. Unser Traum fängt an, wenigstens haben wir das Gefühl, daß es los geht. Mit der Werft de Klerk haben wir einige e-mails hin und her geschickt, um den Termin zu vereinbaren. Medemblik wird erneuert. Die Stadtverwaltung hat die ganze Innenstadt aufgerissen und die Hauptstrasse wird neu gepflastert. mehr …….. Was haben wir vor ? Im Winter 2014 haben wir unseren Liegeplatz in Medemblik verlassen und das Unterwasserschiff sandstrahlen lassen. Danach haben wir Beligou nach Roermond überführt und in die Halle gestellt. Seitdem arbeiten wir dran. mehr ……… Vor 25 Jahren - Wie alles angefangen hat ….. Nun, es war einmal ….. Nee, so nun auch nicht. Irgendwann vor 20 Jahren habe ich mal unsere Anfänge mit Beligou niedergeschrieben, mit der Ambition, vielleicht mal ein Segelbuch daraus zu machen. Aus dem Buch ist Nichts geworden, aber mit dem Segeln auf jeden Fall. Also habe ich hier mal das „Buch“ reingesetzt, erweitert mit neueren Kommentaren und alten Bildern. Viel Spaß beim Schmökern. mehr ………
Reisebeschreibungen
23.02.2020