Über uns - hier findet Ihr ein wenig Beschreibung zu uns und unserem Schiff Beligou. In diesem Bereich stellen wir Information und Details zu uns vor. Mit Bildern und Beschreibungen kann man das Boot und die Details besichtigen. Klickt einfach mal durch. Beligou wurde 1980 in Valetta / Malta gebaut durch die Werft Rasbora und ist eine Rasbora 42 mit der Baunummer 0486. Den Name Beligou haben wir vom Voreigner Guy übernommen. Zum einen bringt es ohnehin Unglück, den Schiffsnamen zu ändern. Zum anderen gefiel uns der Name sehr gut, da es sowieso kein weiteres Segelschiff gibt, das so heisst (soweit wir wissen). Beligou soll der Name eines kleinen Vogels in der Normandie sein, der entweder Glück oder Pech bringt, so hat uns Guy die Geschichte erzählt. Ihm und auch uns hat der Name bisher nur Glück gebracht. Diese Geschichte ist auch der Grund, warum wir den Beligou stilistisch am Bug fahren und auch im Segel haben. Natürlich fliegt der auch immer wieder auf unserer Webseite ein ! Beligou hat eine Gesamtlänge von 12.00 Meter mit einer Länge der Wasserlinie von 10,00 Meter. Mit einer Breite von 4.02 Meter ist sie schön ganz schön „dick“. Der Tiefgang beträgt 1,75 Meter als Langkieler mit skeggeführtem Ruderblatt. Die Verdrängung nach Herstellerangabe soll 9,671 Tonnen betragen. Die Messzellen an den Schiffskränen zeigen aber immer etwa 12 Tonnen an, warum auch immer. Das Schiff verfügt über einen 400 Liter Wassertank und einen 200 Liter Dieseltank, außerdem wurde vor ein paar Jahren ein Fäkalientank nachgerüstet, dank der holländischen Regularien. Wenn nicht unter Segeln und mit Windantrieb, wird Beligou von einem Mercedes Diesel mit 40 PS angetrieben. Die Segelfläche beträgt am Wind 98 m² und wir haben die folgenden Segel an Bord: Reacher 98 m² Genua 46 m² (Rollanlage Furlex 200S) Fock 20 m² (Rollfock) Großsegel 22 m² Besansegel 15 m² Sturmfock   7 m²   Das Ganze fahren wir an 2 Masten mit einer Masthöhe von Hauptmast 13,50 Meter und Besanmast 11 Meter. Die Masten und der Gerätebügel beherben auch ein ausreichend helle Decksbeleuchtung in Form von 5 starken LED Scheinwerfern. Ausrüstung: Echolot / Log von Signet 3 verschiedene GPS Geräte mit Kartenplotter Schlepplog MK III A von Walker (mehr aus sentimentalen Gründen und nur noch selten im Einsatz) Freiberger Vollsicht Sextant (Dank GPS auch nur noch selten im Einsatz) Elektronischer Windmesser und Handgerät Mehrere Ferngläser Barograph und Barometer Flutlichtspot   Funk ICOM IC-M401 Euro / DS 100 MMSI 211186520 / Rufzeichen DA3078 ATIS Kennung 9211013078 Ein    45    lbs    CQR    Hauptanker    mit    60    Meter    10mm Ankerkette   auf   elektrischer   Winde. Am   Heck   haben   wir ständig   einen   45   lbs   Pflugscharanker   mit   Kette   und Seil bereit, für den Notfall. Die   Stromversorgung   läuft   über   4   Batterien,   2   x   100   W Solarpanele    und    Zusatzgenerator.    Dabei    dient    eine Batterie   ausschließlich   zum   Anlassen   des   Motors,   2 Batterien   bilden   die   Bordstromversorgung   und   die   4te Batterie unterstützt die Ankerwinde. Die    Sicherheitsausrüstung    ist    für    uns    als    2-    Mann Crew   natürlich   sehr   wichtig.   Zur   Ausrüstung   gehören daher    natürlich    auch    automatische    Rettungswesten mit   Nachtlicht,   Rettungsinsel,   Rettungskragen,   Bergeschlaufe   mit   Schimmleine   und   seit   2018   auch   eine   automatische Rettungs- und Bergeboje Jonbuoy. Bei   der   medizinischen   Notfallausrüstung   haben   wir   ganz   ordentlich   aufgerüstet.   Wir   haben   einen   Notfallrucksack zusammengestellt,   der   sowohl   erste   Hilfe   komplett   enthält,   als   auch   Blutdruckmessung   und   Stethoskop,   Pulsoximeter und   Blutzuckermessung,   Fremdbeatmungshilfe   und   Nackenversteifer,   Infusionssets   und   –lösungen   und   viele   weitere Kleinigkeiten.   Dabei   hat   die   Kreuzerabteilung    kräftig   weiter   geholfen.   Zusätzlich   habe   ich   aus   Vorlagen   auch   selbst   ein Formblatt und Trackingblatt  für die funkärztliche Beratung zusammengestellt. Durch   den   Steuerstand   in   der   Bootsmitte    ist   man   optisch relativ   weit   vom   Wasser   entfernt   und Wellen   sind   nicht   sehr bedrohlich. Der Außenborder   vom   Beiboot   wird   an   der   Backbordseite   an der Reling befestigt. Beligou   verfügt   lediglich   über   2   feste   Kabinen   mit   insgesamt 4   Schlafkojen.   Die   Eignerkabine   ist   in   der   Spitze   angelegt und    die    Kinder-    und    Gästekabine    auf    der    Backbordseite Mitte. Beide Kabinen lassen sich direkt vom Niedergang aus erreichen. Direkt    nachdem    man    den    Niedergang    heruntergekommen    ist,    schaut    man    auf    den Kartentisch. Alle   navigatorischen   Instrumente   sind   dort   angebracht,   wie   Barograph,   Motorpanel,   Weltempfänger,   Funk, Echolot   und   Speed   etc.   Der   Kartentisch   ist   in   allen   Fällen   groß   genug,   damit   man   dort   tatsächlich   mit   den   Karten   auch bequem   a rbeiten   kann.   Neuerdings   beherbergt   die   Verlängerung   des   Kartentischs   auch noch   zwei   Kühlb oxen,   die   Temperaturen   bis   -20°C   erreichen   kann.   Welch   ein   Luxus   auf einer Segelyacht ! Der    Motorraum    ist   Andi's    Hobbyraum.    Mit    großer Tür       von       der       Kombüse       aus       und       mit Inspektionsklappe   vom   Toilettenraum   aus   lässt   sich der   Motor   eigentlich   recht   einfach   erreichen.   Durch   die   Tür   kann   man   den Motorraum   tatsächlich   betreten   und   man   hat   direkten   Zugang   zu   unserem alten   OEM   Diesel   von   Mercedes   umgebaut   von   Nanni   Diesel.   Eigentlich   kann man    nicht    meckern,    denn    bisher    sprang    der    Motor    immer    und    bei    jeder Gelegenheit   an.   Man   muss   sich   halt   nur   daran   gewöhnen,   dass   es   einige   Zeit dauert,    bis    er    vorgeglüht    ist.    Dafür    hat    man    noch    eine    Glühkontrolle    am Kartentisch.   Einmal   vorgeglüht   und   gelaufen,   kann   man   sich   jedes   Vorglühen den   Tag   über   sparen.   Probleme   gab   es   eigentlich   nur   mit   Kleinigkeiten.   Da   war mal   ein   Kabel   korrodiert   und   der   Anlasser   wollte   nicht   so   richtig.   Da   hatte   sich der   Dieselfilter   mit   Dreck   vollgesetzt   der   sich   durch   die   Schaukelei   im   Tank gelöst   hatte   und   so   weiter   und   so   weiter.   Inzwischen   haben   wir   auch   noch   2 elektronische   und   akustische   Alarmsysteme   nachgerüstet,   zum   Einen   für   die   Überwachung   der   Motortemperatur   und zum   Anderen   für   die   Überwachung   der   Auspufftemperatur.   So   sind   wir   vor   Übertemperatur   bei   Verstopfung   der Kühlwasserleitung oder bei Impellerausfall frühzeitig gewarnt. Der   Salon   ist   achtern   im   Schiff   und   nimmt   hier   die   gesamt   Schiffsbreite   ein.   Durch   2   große   Fenster   nach   achtern   ist   er sehr   hell   und   erscheint   überaus   geräumig.   Am   Tisch   haben   6-8   Leute   gut Platz   und   können   bequem   essen   und   feiern.   Über   den   Polstern   befinden sich    ausreichend    Ablagen    für    Bücher    und    ähnliches.    Wenn    der    Tisch abgesenkt   und   mit   Polstern   belegt   wird   ergibt   sich   eine   großzügige   Koje   für 4   Leute.   Eigentlich   wollten   wir   nie   einen   Fernseher,   aber   nun   sind   wir   etwas länger   unterwegs.   Daher   musste   ein   Fernseher   her   und   für   das   passende Programm   ist   am   Gerätebogen   eine   Intellian   Satantenne   angebracht,   die sich permanent automatisch ausrichtet. Auf   den   Sanitärbereich   sind   wir   bes onders   stolz.   Hat   man   auf   den   meisten Schiffen    doch    eher    eine    schmale Kunststoffzelle   für   Toilette   und   Dusche,   können   wir   uns   auf   über   2   m²   recht bequem   bewegen.   Die   Duschtasse   wird   mit   2   Duschvorhängen   abgegrenzt und    über    die    Warmwasseranlage    ist    ein    ausgiebiges    Duschen    locker möglich. Die   Kombüse   erstreckt   sich   entlang   der   Backbordseite   von   Beligou.   Dort befindet   sich   zunächst   die   feste   Spüle,   seit   unserem   letzten   Umbau   sogar ei ne    Keramikspüle.    Daran    schließt    sich    der    kardanisch    aufgehängte Gasherd       mit       Backofen       an. Schließlich        ist        der        neue Kompressorkühlschrank   montiert.   Im Stauraum   darunter   befinden   sich   Kochutensilien,   Vorräte,   Töpfe,   Pfannen etc.    Gegenüber    der    Spüle    in    den    Schränken    sind    Lebensmittel    und Geschirr untergebracht.
Kleiner Rundgang  Hier eine kleine Fotoshow - ein Rundgang durch Beligou.
Neu ! Rundgang durch Beligou
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© BELIGOU
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